GET.ON

Mit insgesamt elf Online-Gesundheitstrainings bietet das GET.ON Institut   Unterstützung bei der Bewältigung der häufigsten psychischen Beschwerden, unter anderem Stress, depressiven Verstimmungen, Angst, Schlafbeschwerden oder problematischem Alkoholkonsum. Im Mittelpunkt steht dabei die Vision, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre psychische Gesundheit zu fördern und ihre Lebensqualität selbstbestimmt zu steigern. Die Online-Trainings beinhalten sowohl praktische Übungen für den Alltag als auch Texte, Bilder und Videos und ermöglichen es den Anwendern,  ihre eigenen Fortschritte festzuhalten und zu analysieren. Sämtliche Trainings wurden in aufwändigen wissenschaftlichen Studien geprüft: Sie sind wirksam und erfüllen die höchsten Qualitätsanforderungen.

RADIUS

Als Entwickler von E-Mental-Health-Programmen hat die Henningsdorfer Circumradius GmbH gemeinsam mit den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ein internetbasiertes Therapieprogramm speziell für die nachstationäre Suchtbehandlung nach dem Community Reinforcement Approach (CRA) entwickelt. Mit Radius können Patient und Therapeut  auch im Alltag zwischen den Sitzungen in Verbindung bleiben und an den  Behandlungszielen arbeiten. Die App dient so nicht nur als „Online-Arm“ des netzwerkorientierten Behand-lungsansatzes und Kommunikationsschnittstelle, sondern soll es dem Thera-peuten auch ermöglichen, Behandlungspläne zu verwalten und zwischen den Sitzungen Muster im Verhalten seines Patienten zu erkennen.

TelePark

Schätzungen zufolge wird sich die Anzahl der Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom bis 2030 verdoppeln – allein für Sachsen geht das Universitätsklinikum Dresden von mindestens 35.000 Parkinson-Patienten aus. Um Patienten auch fernab von der Klinik Autonomie und Lebens-qualität zu erhalten, wurde TelePark entwickelt – ein telemedizinbasiertes Versorgungs- und Arzt-Patienten-Interaktionskonzept, das Patienten mit Parkinson-Spezialisten vernetzt. So soll TelePark z. B. bei den aufwändigen Therapien das Monitoring therapierelevanter Symptome wie Gangunsicherheit, Schluckbeschwerden, Verhaltensstörungen oder Psychosen über Sensorik-Armbänder, Gang-analyse-Strümpfe oder Fremdeinschätzung der Patienten durch Angehörige ermöglichen sowie diese Daten analysieren und dokumentieren.

apoQlar

Virtual Surgery Intelligence (VSI) wandelt CT- und MRT-Daten in eine dreidimensionale Darstellung um und ermöglicht mithilfe der Mixed-Reality- Brille HoloLens deren virtuelle Überlappung mit dem Operationsgebiet. Der VSI erkennt den Patienten anhand anatomischer Landmarken und positioniert die Aufnahme millimetergenau auf ihm. Dies ermöglicht eine maximale Präzisierung während der Operation. Der Chirurg kann dadurch genau erkennen, wo welche Strukturen verlaufen, wo sich die Pathologie befindet, und Wichtiges schnell und einfach lokalisieren.

EyeTrax

eyeTrax misst mit Hochleistungs-Eye-Tracking-Kameras die Augenbewegungen von Patienten in Virtual Reality. Interdisziplinäre Forscher- und Expertenteams nutzen diese Messdaten, um robuste Biomarker zur Indikation neurologischer Erkrankungen zu entwickeln. Ziel ist ein robustes, kosteneffizientes und dezentral einsetzbares System zur automatisierten Früherkennung und Diagnose sowie dem verbesserten Verlaufsmanagement von neurologischen Erkrankungen. So soll die flächendeckende Versorgung der ansteigenden Zahl von Patienten mit neurologischen Erkrankungen auch in Zukunft sichergestellt werden.

Neotiv

Je früher eine mögliche Alzheimererkrankung erkannt und diagnostiziert wird, desto besser kann der Verlauf der Krankheit beeinflusst werden. Neotiv entwickelt eine mobile App zur frühen Erkennung und Verlaufskontrolle von Gedächtnisproblemen. Mithilfe von spielerischen Tests ist es möglich, die Kognition über einen langen Zeitraum zu beobachten und so Änderungen der Gedächtnisfunktion festzustellen. Die Tests basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Kognitionsforschung und fokussieren sich auf Gedächtnisfunktionen, die früh von der Alzheimererkrankung betroffen sind.

OPEN Project

Klinische Evidenz zu regulatorischer Anerkennung künstlicher Bauchspeicheldrüsen für Patienten mit Diabetes.

Diabetes ist ein 24/7 full-time job ohne Urlaub. Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen täglich bis zu 250 therapierelevante Entscheidungen treffen, um ihren Blutzucker mit Hilfe von Insulin und Kohlehydraten zu regulieren.

Die künstliche Bauchspeicheldrüse übernimmt einen Teil dieser täglichen Last, indem sie die Insulinzufuhr auf Basis kontinuierlich übermittelter Glukosewerte (fast) autonom steuert.

Das Team besteht mehrheitlich aus Teammitgliedern, die selbst Diabetes haben. Die rund 20 Ärzte, Forscher, Entwickler und (wissenschaftlichen) Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen und Ländern. OPEN ist somit nicht nur patientenzentriert, sondern wird von Patienten geleitet.

OPEN erforscht klinische Outcomes von Nutzern aktuell verfügbarer, nichtregulierter DIY APS (Do-it-yourself-Artificial-Pancreas-Systemen) Lösungen. Durch den Nachweis, dass diese zu signifikanten Verbesserungen führen, soll die Akzeptanz von APS gefördert werden, damit diese eine Zulassung erhalten, in die Regelversorgung übernommen und Menschen mit Diabetes regulär zur Verfügung gestellt werden können.

OPEN.IU

Ein Innovationsprojekt zur Entwicklung einer Online-Anwendung zur Vorsorge, Früherkennung und Behandlung der Internetabhängigkeit. 

OPEN.IU (Online Psychiatric Evaluation Network for Internet Use) bietet ein medizinisches Screening auf Computerspielabhängigkeit und andere psychiatrische Erkrankungen.

OPEN.IU wird ein Online-test und ein Online-Beratungs- sowie Frühinterventions-Tool, mit direktem Zugang zu lizenzierten Therapeuten und Modulen, die auf kognitiver Verhaltenstherapie basieren.

Mit OPEN.IU werden professionelle Beratung und therapeutische Betreuung bei Internet-Gaming-Abhängigkeit für jedermann sofort und ohne Wartezeiten zugänglich sein.

neolexon​

Digitale Sprachtherapie nach Hirnschädigung

Das Projekt neolexon ist eine Ausgründung des Instituts für Phonetik und Sprachverarbeitung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Gründerinnen von neolexon sind Sprachtherapeutinnen und waren in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) im Bereich der neurologischen Sprachstörungen wissenschaftlich tätig.

In der EKN wurde unter anderem herausgefunden, welche Worteigenschaften sich auf den Wiedererwerb von Wörtern auswirken, wenn Patienten aufgrund einer Hirnschädigung an einer Sprachstörung (sog. Aphasie) leiden. Diese Erkenntnisse sind in den Aufbau des digitalen Sprachtherapiesystems neolexon eingeflossen. neolexon bietet Patienten mit Aphasie eine digitale Trainingsmöglichkeit für zuhause und die Therapiestunde. Die Übungen werden durch den Sprachtherapeuten individuell an die Sprachstörung und persönlichen Interessen des Patienten angepasst und vom Patienten auf dem Tablet oder PC durchgeführt.

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