Prof. Dr. Andreas Beivers

Studiendekan für Gesundheitsökonomie der Hochschule Fresenius

„Wir Ökonomen beforschen die Knappheit und versuchen diese durch Innovationen zu überwinden – zum Wohle der Bevölkerung. Die treibende Knappheit im Gesundheitswesen der Zukunft ist der Mangel an medizinischem und pflegerischem Fachpersonal zur Versorgung der Patienten. Innovative, digitale Lösungen können helfen, diese Knappheit einen großes Stück zu reduzieren – zum Wohle von uns Allen.“

Prof. Dr. Andreas Beivers ist Dozent an der Hochschule Fresenius und an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Zudem erfüllt er einen Lehrauftrag an der Technischen Universität München. Seit 2010 ist Andreas Beivers Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München, seit 2011 außerdem Vertrauensdozent. Daneben hält er regelmäßig an verschiedenen Universitäten Vorlesungen auf Bachelor- und Master-Niveau über Wirtschaft, Gesundheit und Digitalisierung.

Prof. Dr. Jana Wolf

Professorin für Allgemeine BWL, Schwerpunkt Gesundheitsindustrie, Hochschule Aalen

„Digitalisierung ist das Rückgrat für das moderne Leben, auch im Gesundheitswesen – Prozesse und Entscheidungen verlaufen schneller und besser, womit den Menschen im medizinischen Bereich mehr Zeit und Raum für Kommunikation und Zwischenmenschliches gegeben werden kann. Digitale Innovation ist einer der Schlüssel zu verbesserter Patientenbetreuung und Lebensqualität.“

Prof. Dr. Jana Wolf ist Professorin für Allgemeine BWL mit Schwerpunkt Gesundheitsindustrie an der Hochschule Aalen, wo sie aktiv die Digitalisierung der Lehre mitgestaltet. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Führung, Change Management, Innovation und Strategie. Vor ihrer Promotion im Gesundheitsmanagement an der Universität Erlangen-Nürnberg, war Jana Wolf zehn Jahre im Silicon Valley tätig. Dort hielt sie verschiedene (Führungs-)Positionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, klinische Entwicklung, Strategie, Kommunikation sowie Marketing und Vertrieb bei unterschiedlichen großen Medizin- und Biotechnologieunternehmen inne.

Prof. Dr. med. Jochen Klucken

Oberarzt für Neurologie und Leiter der AG Sensor-basierte Bewegungsanalyse und Digital Health am Universitätsklinikum Erlangen; Leiter der AG „Digital Health Pathways“ des Fraunhofer IIS Erlangen und Medizinischer Direktor des Medical Valley digital health application center (dmac) in Bamberg

„Die Digitalisierung bietet große Chancen, unsere Gesundheitsversorgung besser und effizienter zu machen. In vielen Bereichen unserer Gesellschaft werden Informationen („Daten“) zur Qualitätsbeurteilung und Verbesserung genutzt und auch in der Medizin wird in naher Zukunft kaum ein Patient behandelt werden, dessen Informationen nicht auch zur Verbesserung der Versorgungsleistung herangezogen werden. Dies bringt auch Sorgen und Gefahren mit sich, die wir gemeinsam verstehen und meistern sollten.“

Prof. Dr. med. Jochen Klucken ist Molekular-Neurologe mit Fokus auf Bewegungsstörungen, das Parkinson-Syndrom und die interdisziplinäre Versorgung von Patienten. Seit 2008 ist er Oberarzt für Neurologie und wissenschaftlicher Leiter der Arbeitsgruppe Sensor-basierte Bewegungsanalyse und Digital Health. Darüber hinaus leitet er als Medizinischer Direktor am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen die AG „Digital Health Pathways“. Außerdem ist Jochen Klucken seit diesem Jahr Medizinischer Direktor des Medical Valley digital health application center (dmac) in Bamberg, das als Joint Venture zwischen dem Medical Valley EMN und Fraunhofer die Entwicklung von innovativen m/eHealth Technologien in living-lab-Testumgebungen unterstützt. Als Experte für den Einsatz digitaler Lösungen in der Telemedizin leitet er außerdem ein Konsortium mit einer Vielzahl erfolgreicher Forschungsprojekte, die Wege finden wollen, um die Arzt-Patienten-Kommunikation sowie die medizinische Versorgung im Allgemeinen zu verbessern.

Gerlinde Bendzuck

Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga e.V.

Mit Digitalisierung zu mehr Patientenorientierung: für wahren Patientennutzen, für nachhaltige, inklusive Lösungen müssen Patienten von Anfang an beteiligt werden. „Nichts über uns ohne uns“ gilt auch in Digital Health.

Gerlinde Bendzuck ist u.a. ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V., die sie im Bereich E-Health berät, Verbandsrat-Mitglied des Paritätischen Gesamtverbandes und Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. Außerdem ist sie Mitglied im Fachgremium Pflege 4.0 der Berliner Gesundheitsverwaltung. In ihren Ämtern engagiert sich Gerlinde Bendzuck insbesondere für die Stärkung der Rolle der Patienten, das sogenannte Patient Empowerment, im Bereich Digital Health.

Darüber hinaus ist sie Inhaberin einer in Berlin ansässigen Marktforschungsagentur im Kulturbereich und absolvierte ein Studium als Kulturmanagerin.

Manouchehr Shamsrizi

Co-Founder & CEO, RetroBrain R&D UG

„Die Digitalisierung wird sich nicht nur in konkreten Produkten, Geschäftsmodellen und (sozialen) Innovationen zeigen, sondern in einem neuen, aktiven, vernetzten und souveränerem Menschenbild. Das gilt für die Digitalisierung unseres Gesundheits- und Pflegewesens im besonderen Ausmaß.“

Manouchehr Shamsrizi, M.P.P. ist Co-Founder & CEO der RetroBrain R&D UG in Hamburg, Co-Founder des gamelab.berlin am Exzellenzcluster Bild|Wissen|Gestaltung der Humboldt-Universität sowie Ariane de Rothschild Fellow of Innovative Entrepreneurship der University of Cambridge und Global Justice Fellow der Yale University. Er gilt als »innovativer Visionär« (TED), »Shootingstar der StartUp-Szene« (Hamburger Morgenpost) und ist laut Washington Post »among the most publicly prominent voices of Germany’s younger generation«. Er wurde als Global Shaper des Weltwirtschaftsforums, Fellow der Royal Society of Arts, Ashoka-IT4Change-Stipendiat sowie Leader of Tomorrow der Universität St. Gallen ausgezeichnet und engagiert sich als Mitglied verschiedener ThinkTanks zu Fragen der Digitalisierung, darunter für den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Siemens, Google, die ZEIT Stiftung, die Wacken Foundation sowie das Grameen Creative Lab des Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus. Er hält regelmäßig Vorträge, wofür er u.a. zum »Bellevue Forum« des Bundespräsidenten, ins Zukunftslabor der Malteser oder auf die re:publica eingeladen wurde.

Anne Seubert

Gründerin der Strategie- & Change-Beratung Brands & Places

 „Wie wäre es mit Digitalisierung aus Liebe zum Patienten?“

Anne Seubert ist Gründerin der Strategieberatung Brands & Places und begleitet seit 2009 Unternehmen, Organisationen und Verbände bei Markenfragen, Veränderungsprozessen und digitalen Projekten. Sie ist gern gefragte Keynote-Speakerin, Privatdozentin, Moderatorin, Barcamp-Advisor, Startup-Mentorin und Mitgründerin von Netzwerken wie dem Berliner Tourismusnetzwerk und dem Rotary Berlin Global eClub.

Aus ihrer über 15jähriger Erfahrung bei der Entwicklung von Marken, Plattformen und Orten arbeitet Anne Seubert übre Branchengrenzen hinweg von Healthcare über Lifestyle hinzu FCMG und Hospitality. Im  Fokus stehen dabei die Steigerung von Relevanz & Resonanz und die Gestaltung von Rollen und Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren und Stakeholdern, so u.a. bei der internationalen Bewertungsportal Yelp, der  der B2B-Plattform „gastronomie & hotellerie“ oder der mit dem 2018 mit dem Digital Publishing ausgezeichneten Content- und Communityplattform Blood Sugar Lounge für Menschen mit Diabetes.

Tim Steimle

Diplom-Pharmazeut und Fachbereichsleiter Arzneimittel der Techniker

„Digitalisierung im Gesundheitssystem braucht Mut und gute Ideen. Nur so kommt die Veränderung auch bei den Menschen an. Die elektronische Patientenakte, die elektronische AU und das E-Rezept sind hierfür gute Beispiele, wie man die Versorgung in Deutschland besser machen kann.“

Tim Steimle ist als Leiter des Fachbereiches Arzneimittel bei der Techniker Krankenkasse (TK) für das Arzneimittelversorgungsmanagement mit den Schwerpunkten Apothekenkooperationen, Rabattverträge, und Arzneimittel in der integrierten Versorgung zuständig.

Zusammen mit der Universität Bremen gibt die TK jährlich den Innovationsreport heraus, mit dem Ziel Ärzten dabei zu helfen, ihr Versorgungsverhalten zu optimieren, damit jeder Patient das für ihn beste Medikament bekommt. Tim Steimle ist zudem Dozent an der Uni Hamburg und der EBS Business School, Oestrich-Winkel. Zuvor arbeitete der approbierte Apotheker und Diplom-Pharmazeut in der Apotheke des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Harburg.

Benjamin Bauer

CEO ZOLLHOF – Tech Incubator

„Bereits im letzten Jahr war der DGP für mich als Juror ein klasse Event, um spannende Gründerstories von Digital Health Startups kennenzulernen, aber auch um mich mit Vertretern des gesamten Ökosystems auszutauschen und Synergien zu schaffen. Insbesondere freut es mich, dass die Zweitplatzierten des letzten Jahres, eyeTrax, mittlerweile erfolgreicher Teil des ZOLLHOF Inkubationsprogramms sind.“

Seit seiner Schulzeit ist Benjamin Bauer als Gründer aktiv, u.a. als Co-Founder von UniCoach, einem Ed-Tech Startup an über 30 Hochschulen in Deutschland. Benjamin Bauer ist außerdem Gründer und ehemaliger Vorstand des Gründermagnets (Verband für studentische Gründer mit Sitz in Berlin), dem größten studentischen Verband in Deutschland mit über 7.000 Mitgliedern an 60 Standorten. Der Gründermagnet ist Teil des Bundesverband Deutsche Startups (www.deutschestartups.org).

Seit 2017 ist Benjamin Bauer Geschäftsführer und Initiator des ZOLLHOF, dem Tech Incubator in Nürnberg, einem der am schnellsten wachsenden Tech Inkubatoren Deutschlands. Der ZOLLHOF wurde 2017 von der Bundesregierung als der Digital Health Hub für Deutschland ausgezeichnet. Benjamin Bauer ist Advisor mehrerer Startups sowie Jurymitglied einiger Startup-Wettbewerbe.“

Dr. Regina Vetters

Leiterin Digital und Innovation, Barmer.i

„Gesetzgebung und technologischer Fortschritt sind aktuelle starke Treiber für digitale Gesundheitsinnovationen. Noch wichtiger ist aber, dass wir die Nutzer überzeugen!“

Dr. Regina Vetters hat in Berlin, New York und Paris Politikwissenschaften studiert und zur Europäischen Kommunikationspolitik promoviert. Nach Stationen im Journalismus u.a. bei Reuters und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität zu Berlin und der Universität Oslo war sie von 2007 bis 2017 als Unternehmensberaterin bei McKinsey beschäftigt. Dort arbeitete sie vornehmlich im Gesundheitswesen und beriet Krankenkassen, Medizintechnik- und Pharmaunternehmen, Krankenhäuser und Verbände zu einer großen Bandbreite an Themen. Seit April 2017 leitet sie die Barmer.i – die digitale Einheit der Barmer in Berlin.

Prof. Dr. Thomas Kahlisch

Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB)

„Ich freue mich erneut in der Jury des digitalen Gesundheitspreises mitzuarbeiten. Besonders am Herzen liegt mir dabei, dass alle Menschen von den neuen Entwicklungen profitieren können. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass wir bei den neuen Entwicklungen darauf achten, universelles Design und Barrierefreie Gestaltung der neuen digitalen Anwendungen zum Standard zu machen.“​​​​​​

Prof. Dr. Thomas Kahlisch ist Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde und Honorarprofessor an der Universität Leipzig und an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) im Fachbereich Barrierefreie Mediengestaltung. Als promovierter Diplominformatiker, der selbst blind ist, engagiert er sich für die Themenfelder Universelles Design und barrierefreie Information und Kommunikation. Darüber hinaus setzt er sich für die digitale Barrierefreiheit von Produkten und Lösungen im Gesundheitsbereich ein. Thomas Kahlisch ist außerdem Mitglied des Präsidiums des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes und Teil der Arbeitsgruppe Neue Medien der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO.

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