Platz 1 GET.ON

Platz 2 Circumradius

Platz 3 TelePark

Platz 1 apoQlar

Platz 2 eyeTrax

Platz 3 neotiv

Platz 3 OPEN Project

Platz 2 OPEN.IU

Platz 1 neolexon

Platz 1 Mentalis

Platz 2 Fimo Health

Platz 3 & Sonderpreis StomAware

Platz 1 Halitus

Platz 2 PINK!

Platz 3 BaSeTaLK

Sonderpreis EiS-App

Platz 1 GerontoNet

Platz 2 cureVision
Platz 3 REACH
Sonderpreis KNOWBODY
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GET.ON

Mit insgesamt elf Online-Gesundheitstrainings bietet das GET.ON Institut   Unterstützung bei der Bewältigung der häufigsten psychischen Beschwerden, unter anderem Stress, depressiven Verstimmungen, Angst, Schlafbeschwerden oder problematischem Alkoholkonsum. Im Mittelpunkt steht dabei die Vision, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre psychische Gesundheit zu fördern und ihre Lebensqualität selbstbestimmt zu steigern. Die Online-Trainings beinhalten sowohl praktische Übungen für den Alltag als auch Texte, Bilder und Videos und ermöglichen es den Anwendern,  ihre eigenen Fortschritte festzuhalten und zu analysieren. Sämtliche Trainings wurden in aufwändigen wissenschaftlichen Studien geprüft: Sie sind wirksam und erfüllen die höchsten Qualitätsanforderungen.

RADIUS

Als Entwickler von E-Mental-Health-Programmen hat die Henningsdorfer Circumradius GmbH gemeinsam mit den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ein internetbasiertes Therapieprogramm speziell für die nachstationäre Suchtbehandlung nach dem Community Reinforcement Approach (CRA) entwickelt. Mit Radius können Patient und Therapeut  auch im Alltag zwischen den Sitzungen in Verbindung bleiben und an den  Behandlungszielen arbeiten. Die App dient so nicht nur als „Online-Arm“ des netzwerkorientierten Behand-lungsansatzes und Kommunikationsschnittstelle, sondern soll es dem Thera-peuten auch ermöglichen, Behandlungspläne zu verwalten und zwischen den Sitzungen Muster im Verhalten seines Patienten zu erkennen.

TelePark

Schätzungen zufolge wird sich die Anzahl der Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom bis 2030 verdoppeln – allein für Sachsen geht das Universitätsklinikum Dresden von mindestens 35.000 Parkinson-Patienten aus. Um Patienten auch fernab von der Klinik Autonomie und Lebens-qualität zu erhalten, wurde TelePark entwickelt – ein telemedizinbasiertes Versorgungs- und Arzt-Patienten-Interaktionskonzept, das Patienten mit Parkinson-Spezialisten vernetzt. So soll TelePark z. B. bei den aufwändigen Therapien das Monitoring therapierelevanter Symptome wie Gangunsicherheit, Schluckbeschwerden, Verhaltensstörungen oder Psychosen über Sensorik-Armbänder, Gang-analyse-Strümpfe oder Fremdeinschätzung der Patienten durch Angehörige ermöglichen sowie diese Daten analysieren und dokumentieren.

apoQlar

Virtual Surgery Intelligence (VSI) wandelt CT- und MRT-Daten in eine dreidimensionale Darstellung um und ermöglicht mithilfe der Mixed-Reality- Brille HoloLens deren virtuelle Überlappung mit dem Operationsgebiet. Der VSI erkennt den Patienten anhand anatomischer Landmarken und positioniert die Aufnahme millimetergenau auf ihm. Dies ermöglicht eine maximale Präzisierung während der Operation. Der Chirurg kann dadurch genau erkennen, wo welche Strukturen verlaufen, wo sich die Pathologie befindet, und Wichtiges schnell und einfach lokalisieren.

EyeTrax

eyeTrax misst mit Hochleistungs-Eye-Tracking-Kameras die Augenbewegungen von Patienten in Virtual Reality. Interdisziplinäre Forscher- und Expertenteams nutzen diese Messdaten, um robuste Biomarker zur Indikation neurologischer Erkrankungen zu entwickeln. Ziel ist ein robustes, kosteneffizientes und dezentral einsetzbares System zur automatisierten Früherkennung und Diagnose sowie dem verbesserten Verlaufsmanagement von neurologischen Erkrankungen. So soll die flächendeckende Versorgung der ansteigenden Zahl von Patienten mit neurologischen Erkrankungen auch in Zukunft sichergestellt werden.

Neotiv

Je früher eine mögliche Alzheimererkrankung erkannt und diagnostiziert wird, desto besser kann der Verlauf der Krankheit beeinflusst werden. Neotiv entwickelt eine mobile App zur frühen Erkennung und Verlaufskontrolle von Gedächtnisproblemen. Mithilfe von spielerischen Tests ist es möglich, die Kognition über einen langen Zeitraum zu beobachten und so Änderungen der Gedächtnisfunktion festzustellen. Die Tests basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Kognitionsforschung und fokussieren sich auf Gedächtnisfunktionen, die früh von der Alzheimererkrankung betroffen sind.

OPEN Project

Klinische Evidenz zu regulatorischer Anerkennung künstlicher Bauchspeicheldrüsen für Patienten mit Diabetes.

Diabetes ist ein 24/7 full-time job ohne Urlaub. Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen täglich bis zu 250 therapierelevante Entscheidungen treffen, um ihren Blutzucker mit Hilfe von Insulin und Kohlehydraten zu regulieren.

Die künstliche Bauchspeicheldrüse übernimmt einen Teil dieser täglichen Last, indem sie die Insulinzufuhr auf Basis kontinuierlich übermittelter Glukosewerte (fast) autonom steuert.

Das Team besteht mehrheitlich aus Teammitgliedern, die selbst Diabetes haben. Die rund 20 Ärzte, Forscher, Entwickler und (wissenschaftlichen) Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen und Ländern. OPEN ist somit nicht nur patientenzentriert, sondern wird von Patienten geleitet.

OPEN erforscht klinische Outcomes von Nutzern aktuell verfügbarer, nichtregulierter DIY APS (Do-it-yourself-Artificial-Pancreas-Systemen) Lösungen. Durch den Nachweis, dass diese zu signifikanten Verbesserungen führen, soll die Akzeptanz von APS gefördert werden, damit diese eine Zulassung erhalten, in die Regelversorgung übernommen und Menschen mit Diabetes regulär zur Verfügung gestellt werden können.

OPEN.IU

Ein Innovationsprojekt zur Entwicklung einer Online-Anwendung zur Vorsorge, Früherkennung und Behandlung der Internetabhängigkeit. 

OPEN.IU (Online Psychiatric Evaluation Network for Internet Use) bietet ein medizinisches Screening auf Computerspielabhängigkeit und andere psychiatrische Erkrankungen.

OPEN.IU wird ein Online-test und ein Online-Beratungs- sowie Frühinterventions-Tool, mit direktem Zugang zu lizenzierten Therapeuten und Modulen, die auf kognitiver Verhaltenstherapie basieren.

Mit OPEN.IU werden professionelle Beratung und therapeutische Betreuung bei Internet-Gaming-Abhängigkeit für jedermann sofort und ohne Wartezeiten zugänglich sein.

neolexon​

Digitale Sprachtherapie nach Hirnschädigung

Das Projekt neolexon ist eine Ausgründung des Instituts für Phonetik und Sprachverarbeitung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Gründerinnen von neolexon sind Sprachtherapeutinnen und waren in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) im Bereich der neurologischen Sprachstörungen wissenschaftlich tätig.

In der EKN wurde unter anderem herausgefunden, welche Worteigenschaften sich auf den Wiedererwerb von Wörtern auswirken, wenn Patienten aufgrund einer Hirnschädigung an einer Sprachstörung (sog. Aphasie) leiden. Diese Erkenntnisse sind in den Aufbau des digitalen Sprachtherapiesystems neolexon eingeflossen. neolexon bietet Patienten mit Aphasie eine digitale Trainingsmöglichkeit für zuhause und die Therapiestunde. Die Übungen werden durch den Sprachtherapeuten individuell an die Sprachstörung und persönlichen Interessen des Patienten angepasst und vom Patienten auf dem Tablet oder PC durchgeführt.

Platz 1 - Mentalis

mentalis versorgt Menschen mit psychischen Erkrankungen nach erfolgter Behandlung im Krankenhaus mit einer nahtlosen, digitalen Nachsorge. Algorithmus-basierte Apps und Tele-Coachings stabilisieren dabei effektiv die in der Klinik erarbeiteten Therapieerfolge und überführen Patient*innen bei Bedarf zielgerichtet in passgenaue, weiterführende Behandlungen der Regelversorgung. Hierdurch können die hohe Rehospitalisierungsrate im Bereich der F-Diagnosen (derzeit >30%) reduziert, komplexere Folgebehandlungen vermieden sowie individuelles Leid und Kosten für die Gesellschaft verringert werden. Die mentalis Nachsorge knüpft nahtlos an die Krankenhausbehandlung an, da sie technisch und prozessual in den Entlassprozess der Krankenhäuser integriert ist. Durch einen qualifizierten Einschreibeprozess im Krankenhaus sowie einen intelligenten Algorithmus in den Apps erfolgt die Nachsorge maximal Patient*innen-orientiert, was zu hohen Adhärenz- und Completer-Raten in der digitalen Nachsorge führt. Die Wirksamkeit der mentalis Programme wurde in mehreren klinischen Studien gemeinsam mit Universitäten, Kliniken, Krankenkassen, Sozialversicherungsträgern und über 1.000 Patient*innen nachgewiesen.

Platz 2 - Fimo Health UG

Viele Menschen, die an chronischen Krankheiten, wie z.B. Krebs oder Multipler Sklerose (MS) erkranken, leiden am Ermüdungssymptom Fatigue, welches ein Gefühl von anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit hervorruft. Menschen, die an Fatigue leiden, haben Probleme wie unzureichendes Wissen über dieses Symptom und wie man ihm entgegenwirken kann. Es ist ein sehr unerforschtes Symptom, das schwer zu verstehen und zu behandeln ist. Allein in Deutschland leiden ca. 90% der 240.000 MS Patient*innen unter Fatigue. Von den über 500.000 Krebspatient*innen entwickeln 90% Fatigue während einer Medikamenten- oder Strahlenbehandlung, jeder zweite auf einer chronischen Basis. Auch andere Krankheiten, wie z.B. Parkinson oder Covid-19, führen zu Fatigue, weshalb es allein in Deutschland über zwei Millionen Betroffene gibt. Fatigue wird zudem von vielen verschiedenen Vital- und Umweltfaktoren beeinflusst, was die Behandlung erschwert. Ärzt*innen müssen sich beim Anamneseprozess auf die subjektiven Aussagen der Patient*innen verlassen und haben keine objektiven Informationen, was zu Problemen bei der Entwicklung und Überwachung von Therapie- und Medikamentenplänen führt. Hinzu kommt, dass viele Patient*innen ihre kostenintensiven medikamentösen Therapien wegen schwerer Nebenwirkungen abbrechen, was sich wiederum negativ auf Pharmaunternehmen und das Gesundheitssystem auswirkt.

Aus diesem Grund entwickeln wir eine datenzentrierte Lösung, um Patient*innen bei der Bewältigung der oben genannten Probleme zu unterstützen und damit die allgemeine Lebensqualität zu verbessern. Mit Hilfe von Smartphone- und Smartwatch-Sensoren werden verschiedene Vital- und Umweltparameter, die die Fatigue beeinflussen, erfasst. Zudem enthält die Fimo-App verschiedene wissenschaftlich fundierte Fragebögen und Tests. Diese Daten werden mit modernen statistischen Methoden, z.B. Machine Learning, ausgewertet und leicht verständlich aufbereitet und dargestellt. Die Patient*innen können so ihre Fatigue besser verstehen und ihr proaktiv entgegenwirken. Ärzt*innen profitieren von objektiven Informationen über ihre Patient*innen, die den Anamneseprozess verbessern und die Überwachung und Gestaltung von Medikations- und Therapieplänen ermöglichen bzw. optimieren können. Pharmazeutische Unternehmen profitieren von vertieften Einblicken in die Wirksamkeit und den Nutzen ihrer Medikamente. Einer der Hauptgründe für den Abbruch kostenintensiver medikamentöser Therapien sind starke Nebenwirkungen, wobei Fatigue einer der Hauptgründe ist. Die App wurde in einer ersten klinischen Studie getestet und weitere Studien bzw. Piloten werden aktuell durchgeführt und sind geplant. Mitte des Jahres wird die App als digitale Gesundheitsanwendung (DiGa) gelistet, was eine Erstattung durch Ärzte und eine Verschreibung der Krankenkassen ermöglicht.

Unser inzwischen zehnköpfiges, sehr diverses Team besitzt die verschiedensten Hintergründe in den Bereichen der Gesundheitsökonomie, Design Thinking, IT, Medizin, Psychologie oder Statistik. Das Team wird von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, der aus führenden Expert*innen in den Bereichen Data Science, Digital Health, Neurologie oder Onkologie besteht. Zusätzlich kooperieren wir mit verschiedenen Universitätskliniken und Krankenhäusern. Unsere Vision ist es, eine Lösung zu entwickeln, mit der wir eines Tages allen Betroffenen von Fatigue helfen können.

Platz 3 & Sonderpreis - StomAware

StomaGuard - Die smarte Stomaversorgung

Executive Summary

Mit dem StomaGuard-System verkaufen wir ein Produkt, das es Menschen mit künstlichem Darmausgang ermöglicht, über ihr Smartphone den Füllstand des Auffangbeutels (Stomabeutel) in Echtzeit einzusehen. Zusätzlich bietet das System die Funktion, den Träger bei einem kritischem Füllstand des Beutels zu warnen (Alarm- und/oder Vibrationssignal des Smartphones), um so ein  Abplatzen des Beutels zu verhindern. Das System trägt somit zur wesentlichen Verbesserung des Wohlbefindens bei und fördert die Lebensqualität der Stomapatienten erheblich, da es deren Sorgen um ein unbemerktes Füllen und Abplatzen des Beutels verringert und so einen stressfreieren Alltag und einen ruhigeren Schlaf ermöglicht. Das System stellt nicht nur einen Fortschritt in der Versorgung von Stomapatienten dar, sondern ist auch in seiner Art einzigartig.

Produktbeschreibung

Bei dem StomaGuard-System handelt es sich um ein batteriebetriebenes Device, das auf einem Mikrokontroller und einem Sensorelement basiert. Das StomaGuard-System wird extern an dem Stomabeutel angebracht und misst dessen Füllstand. Es verfügt über eine kabellose Schnittstelle zur Übermittlung der Messdaten an ein Endgerät (Smartphone, PC, Tablet, Smartwatch). Über eine Applikation auf dem Endgerät ist der Warnhinweis durch den Anwender oder das Pflegepersonal individuell auf die Bedürfnisse des Patienten einstellbar. Das Produkt ist mit allen gängigen Stomaversorgungen kompatibel und lässt sich sehr leicht an diese anbringen. Die verwendete Messmethode stellt eine technologische Innovation dar und befindet sich im Patentierungsprozess.

Der Hauptumsatz soll durch den Verkauf des Systems an Pflegeeinrichtungen und Erstversorger, sowie durch den Direktvertrieb an Stomapatienten generiert werden. In einem nächsten Schritt soll die Software um weitere Funktionalitäten erweitert werden, die dem Patienten eine Steigerung der Lebensqualität ermöglichen. Beispiele sind Hinweise zur optimalen Ernährung, automatisches Nachbestellen, „Stoma-News“ uvm.

Platz 1 - Halitus — Biomarker in der Atemluft

Leider werden die meisten Krankheiten nie oder zu spät diagnostiziert. Das liegt an der Art und Weise, wie wir diese Krankheiten diagnostizieren. Das ist sehr unterschiedlich: von CT-Scans und MRTs bis hin zu Bluttests – die Analyse erfolgt fast nie sofort, in einigen Fällen kann sie Wochen dauern, sie ist in der Regel kostspielig und die Interaktion mit uns, den Patienten, ist selten reibungslos.

Deswegen haben wir Halitus entwickelt, eine tragbare, nicht-invasive und kostengünstige Methode für eine Sofortdiagnose. Sie nutzt einen Teil des Körpers, aus dem man Daten extrahieren kann, ohne ihn zu punktieren oder in ein sperriges CT stecken zu müssen: Unsere Lungen. Sie verstoffwechseln eine ganze Reihe von Giften, Substanzen und Transmittern, von denen wir auf gesundheitliche Auswirkungen schließen können.

Dafür kommen modernste Lasertechnologie, Gasdynamik-Analysen und Maschinelles Lernen zum Einsatz. Das Ergebnis ist ein tragbares Gerät, das zum Ziel hat, binnen 30 Sekunden eine Verdachtsdiagnose rein über die Atemluft zu liefern. Wir beginnen mit Covid, denn die existierenden Antigen- und PCR-Tests sind zu langsam, zu teuer, brauchen zu viele Fachkräfte und erzeugen zu viel Abfall. Doch Covid ist nur der Anfang…

Platz 2 - PINK!

Es geht um Brustkrebs! Die Diagnose Brustkrebs ist ein äußerst einschneidendes, lebensbedrohliches Ereignis im Leben der erkrankten Frauen. Die betroffenen Patientinnen empfinden Hilflosigkeit, Kontrollverlust und massive Ängste, bis hin zur Todesangst. Deswegen gibt es bei jeder einzelnen Patientin ein extrem hohes Informations-, Zuwendungs- und Betreuungsbedürfnis.

Ziel von PINK! aktiv gegen Brustkrebs ist es, eine Brustkrebs-Plattform aufzubauen, die eine bessere und vor allem individuelle Information und Begleitung der Brustkrebs-Patientin vom Zeitpunkt der Diagnose, begleitend zu allen Therapien und in der Nachsorge ermöglicht. Dafür hat PINK drei Lösungen entwickelt.

  1. Auf der Website www.pink-brustkrebs.de können sich Betroffene und Interessierte umfassend informieren.
  2. Die PINK! App unterstützt Patientinnen während Therapie und Nachsorge mit einem individualisierten Coaching Programm mit Fokus auf Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit & Nebenwirkungsmanagement.
  3. Der psychoonkologische Online-Kurs PINK! Leben hilft die krebsbedingte emotionale Belastung, die mit Diagnose und Behandlung einhergeht, so früh wie möglich aufzufangen.

Platz 3 - BaSeTaLK

BaSeTaLK – Biographiearbeit in Senioreneinrichtungen mit Tablet-Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität und Kommunikation.

BaSeTaLK ist eine App zur Aktivierung von Senior*innen über biographisch-orientierte Gespräche. Sie wurde in einem BMBF-geförderten Verbundprojekt der Katholischen Hochschule Mainz und der Ost-bayerischen Technischen Hochschule Regensburg unter Einbezug der Zielgruppe entwickelt und erprobt. Das vorrangige Ziel ist, die bei Menschen in Pflege- bzw. Senioreneinrichtungen häufig verminderte Lebensqualität unter Nutzung von Erinnerungsarbeit zu verbessern. Hierzu bietet die App Fotos, Quizze und Audiofiles, über die eine multimediale Reise an verschiedene Orte, wie den Garten oder die Bücherei, stimuliert wird, um mit anderen Bewohner*innen der Einrichtung ins Gespräch zu kommen. Die Maßnahme wurde im Einzel- und Gruppensetting evaluiert. Hierbei leiteten ehrenamtlich engagierte ältere Menschen anhand der BaSeTaLK-App die Gespräche mit den Bewohner*innen. Erste qualitative Daten zeigen die große Akzeptanz der Maßnahme, die positive Bewertung der App und darüber hinaus eine veränderte Perspektive auf besprochene Themen, sowohl bei den Ehrenamtlichen als auch den Bewohner*innen. Nach Abschluss der Evaluation wird die App als Open Source veröffentlicht und kann dann von Unternehmen und Verbänden frei genutzt werden. Dabei sind auch andere Kontexte vorstellbar, in denen die App eingesetzt werden kann, wie z.B. bei Menschen mit erworbenen Sprach- oder Sprechstörungen oder Menschen mit beginnenden dementiellen Erkrankungen.

Sonderpreis - EiS-App

Eine inklusive Sprachlern-App
Die EiS-App ist ein digitales Wörterbuch für die Hosentasche – barrierearm und inklusiv. Mit der App lassen sich neue Kommunikationsmöglichkeiten entdecken: Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache, METACOM-Symbole, Laut-und Schriftsprache. Die Gebärden werden von Kindern mit und ohne Behinderungen gezeigt, so können Kinder von und mit ihrer Peergroup lernen.

Problemlösung
Kinder mit Schwierigkeiten in der expressiven Sprachentwicklung, ganz gleich, ob diese aufgrund einer Erkrankung, Behinderung oder Traumatisierung bestehen, finden mit der EiS-App einen alternativen Weg zur Sprache. Mit der EiS-App lernen sie, ihre Bedürfnisse auszudrücken und mit anderen zu interagieren. Die EiS-App ist intuitiv zu bedienen, die Zielgruppe wird partizipativ in die Entwicklung eingebunden und die App unterstützt Diversität in der Gesellschaft.

Zugangsvoraussetzungen
Um die EiS-App nutzen zu können, muss man weder Gebärdenkenntnisse mitbringen noch (laut)sprechen können. Mit der EiS-App wird ein alternativer Zugang zu Sprache eröffnet – ortsunabhängig und digital. Die Navigation in der App funktioniert kinderleicht über Symbole. Lese- oder Schreibkenntnisse sind nicht erforderlich.

Platz 1 - GerontoNet

Zur Gestaltung regionaler Gesundheitsversorgung steht mit GerontoNet ein modularer Systembaukasten als Add-on zur bestehenden IT-Infrastruktur zur Verfügung. Die mit der IT-Plattform bereitgestellten Komponenten und Funktionsmodule verzahnen medizinische wie pflegerische Leistungen im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation mit Angeboten zur Prävention, zur Rehabilitation, zur Arzneimittelversorgung sowie mit Leistungen von sozialen Einrichtungen. Das regional vorhandene Versorgungsangebot kann mit telemedizinischen Leistungen ergänzt werden.

Die konsequente Berücksichtigung eines föderierten dezentralen Ansatzes und der technischen wie semantischen Interoperabilität ermöglicht eine flexible Kopplung von Primärsystemen und weiteren digitalen Gesundheitsanwendungen. Als modularer Systembaukasten für digitale Gesundheitsanwendungen basiert GerontoNet auf dem FHIR-Standard und entspricht den hohen Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz eines Medizinproduktes.

Zur Umsetzung eines integrierten, multiprofessionellen Versorgungsangebotes für ältere Patienten mit Multimorbidität wurde auf Basis von GerontoNet die Kommunikationsplattform „OBERBERG_FAIRsorgt“ aufgebaut. Die Kommunikationsplattform dient als netzwerkweites patientenzentriertes Dokumentations-, Kommunikations- und Koordinierungssystem. Dieses System erschließt nach Maßgabe des individuellen Versorgungsbedarfs und aufgrund entsprechender Mandate der Patient:innen den beteiligten Akteuren die Teilnahme an dem für die arbeitsteilige Versorgung notwendigen Datenfluss. Sowohl die digitale Vernetzung der Akteure als auch der ständige Dialog zwischen Versorgenden und Patient:innen bzw. deren Angehörigen mittels der Kommunikationsplattform erleichtert die Abstimmung zwischen Pflege, Medizin und ergänzenden Leistungen der sozialen Vorsorge und optimiert die wirtschaftliche Nutzung von Versorgungsangeboten und zielgerichtete Einbindung regionaler Leistungserbringer.

Platz 2 - cureVision

Über 12 Millionen Menschen weltweit leiden an chronischen Wunden, die über viele Wochen und Monate nicht verheilen. Der entscheidende Schlüssel für die erfolgreiche Behandlung ist die richtige Wundversorgung. Doch Studien zufolge erhalten über 50% der Patientinnen und Patienten keine leitlinien- und phasengerechte Versorgung . Grund dafür sind fehlende diagnostische Werkzeuge, die die Wunde objektiv und genau erfassen und fehlende Verfügbarkeit von Expertenwissen bei der Wund-Versorgung. Beide Herausforderungen gehören mit cureVision der Vergangenheit an.

Mit dem 3D Scansystem von cureVision ermitteln Pflegekräfte auf Knopfdruck objektiv, schnell und standardisiert die Beschaffenheit der Wunde. Dies spart 90% der Zeit gegenüber der aktuellen Wunddokumentation. Per Telemedizin erhält die Arztpraxis Zugriff auf den Wundverlauf. So kann die behandelnde ärztliche Fachperson bei einer Verschlechterung rechtzeitig intervenieren und eine Eskalation vermeiden. Studien zufolge erhöht engmaschiges Monitoring die Erfolgsquote der Therapie chronischer Wunden um 25% und reduziert Hospitalisierungen um 72%.

Derzeit arbeitet cureVision daran, mithilfe der eingebauten künstlichen Intelligenz bei jeder Wundversorgung personalisiert abzugleichen, ob die gewählte Versorgung der Leitlinie für diese individuelle Wunde entspricht. So kann die Behandlung entscheidend verbessert werden.

Damit leistet cureVision einen Beitrag zur präziseren und effizienteren Gesundheitsversorgung und zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit chronischen Wunden.

Platz 3 - REACH

In Europa gibt es 74 Millionen Senioren mit kognitiven, physischen und psychischen Einschränkungen, die viele der für uns alle üblichen Geräte wie Smartphones und Tablets, einschließlich Seniorentelefone, nicht bedienen können.

Das Problem ist, dass diese Menschen aufgrund dieser Einschränkungen keinen Zugang zu Funktionen haben, die ihnen Sicherheit, Gesundheitsmanagement, Therapie und menschliche Verbindung bieten würden, die sie in ihrer spezifischen Situation benötigen.
Daher leben diese Senioren ein eingeschränkteres Leben und müssen oft früher, intensivere Formen des betreuten Wohnens in Anspruch nehmen.

Sie benötigen eine äußerst einfach zu bedienende Plattform, die alle Nutzungsbarrieren beseitigt und ihnen Zugriff auf alle Funktionen bietet, die sie zur Bewältigung ihrer Situation benötigen.

Reach bietet ein Gerät, das den größten Bildschirm im Haus – den Fernseher – in eine intelligente Schaltzentrale für Senioren verwandelt.

Mit einer extrem einfach zu bedienenden haptischen Schnittstelle bietet Reach Zugang zu Gesundheitsmanagement, Therapien, Vorsorge, Rehabilitation sowie Verbindung zu Angehörigen und Unterhaltung für Senioren, die sonst keinen Zugang zu diesen Leistungen hätten.

Sonderpreis - KNOWBODY

Was wäre, wenn alle Menschen Zugang zu sexueller Bildung hätten und wir langfristig die
sexuellen und reproduktiven Rechte aller sicherstellen könnten?

Leider herrscht dort, wo sexuelle Bildung verpflichtend Einzug erhalten sollte, ein großer
Missstand: 67% der Lehrkräfte an weiterführenden Schulen werden im Studium nicht auf das Unterrichten von Sexualkunde vorbereitet. Die Inhalte der genutzten Biologiebücher sind veraltet, die Bezeichnungen und Darstellungen von Geschlechtsteilen immer noch falsch. Viele weitere Themen werden ausgelassen.

Weil mit ihren Fragen zu Sexualität, Beziehungen, Körper oder Geschlechtsidentitäten allein
gelassen, wenden sich Jugendliche mit ihren Fragen an gängige Suchmaschinen. Dort landen sie mit den ersten Ergebnissen in fragwürdigen Foren oder auf Pornoseiten. Normvorstellungen, Tabus und Stereotype bestehen weiterhin, welche zu Zweifel am eigenen Körper und Diskriminierungserfahrungen führen.

Das wollen wir ändern, indem wir Lernprozesse in der Schule anstoßen! Dafür haben wir
KNOWBODY entwickelt – eine App für sexuelle Bildung ab der 6. Klasse. Sie beinhaltet interaktive Lerneinheiten, die sich an den Richtlinien der Länder, der WHO und BZgA orientieren und zeitlich auf eine Schulstunde zugeschnitten sind. Lehrkräfte aller Schulformen werden mit ihrer Hilfe dabei unterstützt, wichtige Themenkomplexe der Sexualkunde vollständig zu behandeln. Darüber hinaus kann die App den Jugendlichen auch im Privatleben verlässliche Informationen bereitstellen.

Die App leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention von sexualisierter Gewalt, STIs und ungeplanten Schwangerschaften, von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität und stärkt langfristig die mentale Gesundheit.

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Platz 2 - cureVision

Über 12 Millionen Menschen weltweit leiden an chronischen Wunden, die über viele Wochen und Monate nicht verheilen. Der entscheidende Schlüssel für die erfolgreiche Behandlung ist die richtige Wundversorgung. Doch Studien zufolge erhalten über 50% der Patientinnen und Patienten keine leitlinien- und phasengerechte Versorgung . Grund dafür sind fehlende diagnostische Werkzeuge, die die Wunde objektiv und genau erfassen und fehlende Verfügbarkeit von Expertenwissen bei der Wund-Versorgung. Beide Herausforderungen gehören mit cureVision der Vergangenheit an.

Mit dem 3D Scansystem von cureVision ermitteln Pflegekräfte auf Knopfdruck objektiv, schnell und standardisiert die Beschaffenheit der Wunde. Dies spart 90% der Zeit gegenüber der aktuellen Wunddokumentation. Per Telemedizin erhält die Arztpraxis Zugriff auf den Wundverlauf. So kann die behandelnde ärztliche Fachperson bei einer Verschlechterung rechtzeitig intervenieren und eine Eskalation vermeiden. Studien zufolge erhöht engmaschiges Monitoring die Erfolgsquote der Therapie chronischer Wunden um 25% und reduziert Hospitalisierungen um 72%.

Derzeit arbeitet cureVision daran, mithilfe der eingebauten künstlichen Intelligenz bei jeder Wundversorgung personalisiert abzugleichen, ob die gewählte Versorgung der Leitlinie für diese individuelle Wunde entspricht. So kann die Behandlung entscheidend verbessert werden.

Damit leistet cureVision einen Beitrag zur präziseren und effizienteren Gesundheitsversorgung und zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit chronischen Wunden.

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